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80 Jahre Maristen-Schulbrüder in Recklinghausen (aus der Festschrift)

Ein historischer Rückblick

Wurde früher jemand 80, so sprach man gern von einem gesegneten Alter, vor allem, wenn Rüstigkeit, Altersweisheit und Lebenserfahrung die prägenden Wesenszüge waren. Wir übersahen dabei leicht, daß auch ein solchermaßen erfülltes Leben gezeichnet war von vielen traurigen Erlebnissen, Enttäuschungen, unerfüllten Wünschen und Hoffnungen. Ist es mit einer Einrichtung wie einer Schule, die man ohne weiteres mit einem lebendigen Organismus vergleichen kann, nicht ebenso? Gewiß, achtzig Jahre mögen hier vor dem weit ausgedehnten Hintergrund der Geschichte als ein kurzer Zeitraum erscheinen, betrachtet man aber den Werdegang dieser Institution etwas eingehender, so gewinnt man bald die Überzeugung, daß das Erreichen dieser Richtmarke gar nicht selbstverständlich und zwingend ist. Man erkennt, daß es auch hier des Segens bedurfte,der beschützenden Hand einer anderen Macht, die wir - und es handelt sich ja hier um eine betont christliche Einrichtung - als Vorsehung umschreiben. Der kurze Rückblick in die Geschichte der Maristenschule wird jedenfalls zeigen, daß dieses Haus wie ein Schiff im Ozean vieler gegensätzlicher und aufwühlender Zeitströmungen von vielen Stürmen arg mitgenommen, ja sogar von tödlicher Bedrohung heimgesucht wurde und sich so oft nur mühsam seinen Weg weiterbahnen konnte. Da taucht die berechtigte Frage auf nach dem Rückhalt, nach den bleibenden und tragenden Fundamenten, nach den Haltepunkten in diesem ständigen Auf und Nieder in der Vergangenheit und auch auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Diese entscheidende Frage ist im Fall der Maristenschule leicht zu beantworten. Richtschnur und prägendes Fundament war und bleibt der klare Auftrag des Gründers des Maristenordens, des seligen Marzellin Champagnat, der heute ebenso aktuell ist wie damals im Jahre 1817, als er die Gemeinschaft der Maristen-Schulbrüder ins Leben rief: Die Bildung junger Menschen im Geiste des Evangeliums, das christlich fundierte Menschenbild, das Wissen um einen tieferen Sinn, um eine jenseitige und unveränderliche und darum im letzten allein tragende Motivation. Wenn im folgenden, in einem kurzen Überblick wichtige Stationen der Entwicklungsgeschichte der Maristenschule und des Studienheims St. Josef aufgezeigt werden, dann darf dieser Hintergrund auf keinem Fall aus dem Blickfeld verschwinden. Nur so gewinnt das Ganze Sinn und Bedeutung in bezug auf die Berechtigung einer betont christlichen Einrichtung wie dieser. Schon das Gründungsdatum 1914 und das Jahr 1789, das Geburtsjahr Marzellin Champagnats, gewinnen so eine tiefere Bedeutung und zeigen, wie sehr man einen Zusammenhang erblicken kann zwischen wichtigen Daten der Ordensgeschichte und denen der Geschichte überhaupt, wenn man nicht den blinden Zufall als geschichtsbildende Macht betrachten will.

Die Gründung

Infolge der besonderen gesellschaftspolitischen Lage in Preußen nach der Zeit des Kulturkampfes mußten auf dem mühsamen Weg der Errichtung einer Niederlassung der Maristen in Deutschland erst große Hindernisse beseitigt werden. Schon seit einer Reihe von Jahren wurden junge Menschen, vor allem aus dem westdeutschen und südwestdeutschen Raum jenseits der belgischen Grenze in Arlon zu Ordensmännern bei den Maristen-Schulbrüdern ausgebildet, ohne daß für sie eine Möglichkeit bestand, in der Heimat zu wirken. Lange schon erkundete man die Möglichkeit einer Neugründung im Deutschen Reich. Allen voran hatte sich Frater Raymund Koop, aus Alt-Oer stammend, die Erfüllung dieses Wunsches als besonderes Ziel gesetzt. Da bot sich eine Gelegenheit, wie man sie wohl kaum so erwartet hätte: der Umweg über die deutsche Kolonie Samoa.

Dort waren die Maristen schon länger im Schuldienst tätig, und ab 1910 wurden sie auch durch deutsche Brüder unterstitzt. Der Gouverneuer, Dr. Wilhelm Solf, war sehr vom vorbildlichen Wirken der Brüder angetan. So wurde er zum größten Befürworter einer Genehmigung für das Wirken der Maristen auch in Deutschland. Als er 1911 schließlich Staatssekretär im Reichskolonialamt wurde, konnte er seinen Einfluß mit noch größerem Nachdruck im Sinne der maristischen Sachegeltend machen. Einige Teilen aus einem Empfehlungsschreiben zeigen seine Absichten, die auch geprägt waren von diplomatischen Gesichtspunkten. Er empfiehlt die ,,Einrichtung eines Seminars in Deutschland zur Ausbildung von Lehrbrüdern deutscher Nationalität für Samoa im Interesse der Erziehung der Eingeborenen und der Verbreitung der deutschen Sprache“. Eine erste deutsche Maristen-Schule auf dem Hintergrund großdeutscher Kolonialpolitik?

Jedenfalls war der erfolgversprechende Anknüpfungspunkt gefunden, die Tür zu den Stellen, die allein alle Hindernisse beseitigen konnten, war geöffnet. Frater Raymund war es, der sie als erster mit Erfolg durchschreiten konnte, nachdem es gelungen war, auch Aloys Fürst zu Löwenstein, Abgeordneter des Zentrums und zugleich Präsident des Missionsvereins Franz-Xaver, für die Sache zu gewinnen. So konnte 1912 das endgültige Gesuch bei den preußischen Behörden eingereicht werden. Inzwischen hatten die Verhandlungen mit dem Bistum Münster schon ein konkretes Ergebnis erbracht und die praktischen Voraussetzungen für die behördliche Genehmigung geschaffen. In Recklinghausen mußte das bischöfliche Konvikt Josefinum 1909 wegen mangelnder Rentabilität von der Diözese aufgegeben werden. Eine Möglichkeit zur Veräußerung des großen Gebäudes auf der Wilhelms-höhe wurde erkundet und mit dem Vorhaben der Maristen genau das Richtige gefunden. So wurde der Verkauf an den Orden für 100.000 RM vereinbart. Am 11. September 1913 wurde schließlich auch die offizielle Genehmigung durch die preußischen Behörden erteilt. Darin wurde die Einrichtung eines ,,Missionslehrer-Seminars" in Recklinghausen bewilligt. Frater Raymund Koop hatte sein großes Ziel erreicht. Er muß als der eigentliche Gründervater der ersten deutschen Niederlassung der Maristen bezeichnet werden. Diese Tatsache sollte für den weiteren Gang des Hauses von erheblicher Bedeutung sein. Als Einheimischer, gebürtig in Alt-Oer und Schüler des Petrinums in Recklinghausen, brachte er die besten Voraussetzungen mit, um das neue Werk richtig zu verwurzeln. Er war auch der erste Direktor der Niederlassung, bis er 1921 zu größeren Aufgaben im Mutterhaus des Ordens berufen wurde. Erst 1957 sollte er wieder nach Recklinghausen zurückkehren. Noch im gleichen Jahr verstarb er und fand seine letzte Ruhestätte im Friedhof Stuckenbusch. Wegen der großen geschichtlichen Bedeutung für die deutsche Ordensprovinz der Maristen und für die Geschichte der Maristenschule, aber auch wegen der besonderen darin enthaltenen Auflagen die Ziele der Schule betreffend. soll der volle Wortlaut hier vorgestellt werden:

Zur Eingabe vom 7. Dezember 1912,

betreffend Errichtung einer Niederlassung der Maristen-Schulbrüder in Recklinghausen.

Die Herren Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten und des Innern haben durch Erlaß vom 11. September 1913 - M.D.g.A. II II Nr. 737/12 I U II, M.d.J. I b Nr. 1312 - genehmigt, daß in der Stadt Recklinghausen eine neue Niederlassung der Genossenschaft der Maisten-Schulbrüder zu Arlon in Belgien errichtet werde und zwar zum Zwecke der Ausbildung von deutschen Missionaren für den Dienst im Auslande, besonders in den deutschen Schutzgebieten. Der Ordensprovinzial der neu zu bildenden deutschen Ordensprovinz muß ein Deutscher sein und innerhalb des Deutschen Reiches seinen Wohnsitz haben. Den Nachweis, daß diese Bedingungen erfüllt sind, wollen Sie uns erbringen, bevor die Niederlassung ins Leben tritt. In die Niederlassung dürfen nur katholische Knaben aufgenommen werden, welche das 12. Lebensjahr vollendet und bereits 1 Jahr die Oberstufe der Volksschule besucht haben. Vorausgesetzt wird dabei, daß die Beteiligten die ernste Absicht hegen, sich dem Missionsberufe zu widmen und nicht etwa zum Zwecke der Umgehung der Volksschule der Anstalt überwiesen werden.

Eine andere Ordenstätigkeit als die genehmigte darf ohne ausdrückliche staatliche Genehmigung von den Mitgliedern der Niederlassung nicht übernommen erden.

Nach Eröffnung der Niederlassung, in welche nur Ordensangehörige aufgenommen werden dürfen, welche die deutsche Reichsangehörigkeit besitzen, ist eine Bestandsnachweisung nach bekanntem Muster aufzustellen und in zweifacher Ausfertigung dem Herrn Oberbürgermeister in Recklinghausen einzureichen.

Für die Aufnahme neuer Mitglieder, für die Versetzung in andere Niederlassungen des Ordens und für die Erstatttung jährlicher Bestandsanzeigen sind die allgemein erlassenen Bestimmungen maßgebend.

Am 3. Februar 1914 zogen endlich die ersten Brüder in das Konviktgebäude ein. Die Zahl der Fratres erhöhte sich schließlich auf acht, und bis Ende April hatte man auch schon 20 Schüler aufgenommen.

Schwierige Zeiten

Das Gründerjahr 1914 brachte es zwangsläufig mit sich, daß auch die Auswirkungen der Weltpolitik schon sehr bald das Leben im neuen Studienheim St. Josef entscheidend beeinflußten. So wurde ein Teil des großen Hauses als Reservelazarett genutzt, einige Brüder übernahmen die Aufgaben von Krankenpflegern. Andere übten in Dortmund bei den Barmherzigen Brüdern die gleiche Tätigkeit aus. Das Lazarett blieb bis Kriegsende erhalten, 1918 wurde das Haus schließlich als Durchgangslager für mehr als 4.000 Soldaten der Alliierten eingerichtet. In der Zeit der wirtschaftlichen Not nach dem Kriegesuchte man nach geeigneten Mitteln, um eine feste finanzielle Basis für den Gang des Hauses zu finden. So begann man 1922 mit der Produktion von Biphosphat und bald darauf auch mit der Destillation von Arquebuse. Nachdem sich die politische Lage in Deutschland ab 1933 entscheidend geändert hatte, ging zunächst dank guter Beziehungen zu den städtischen Behörden und dank geschickter Verhaltensweisen der Hausleitung noch alles seinen gewohnten Gang. Erst das Jahr 1937 brachte mit der Auflösung aller Ordensschulen in Bayern auch eine gewisse Unruhe ins Recklinghäuser Seminar. Noch war hier nichts entschieden. Die Schulen der Maristen konnten weiterarbeiten. Infolge einer geschickten Hinhaltetaktik und einiger diplomatischer Manöver von seiten der höheren Ordensoberen, gelang es, die Schule bis 1941 in Gang zu halten. Allerdings hatten die Ereignisse von 1937 noch eine ganz andere Auswirkung: einige Brüder aus Recklinghausen entschlossen sich zu einer Neugründung in Holland, wo man in Azelo bei Hengelo ein neues Wirkungsfeld fand. Das Jahr 1941 bedeutet für die Geschichte des Hauses einen sehr tiefen Einschnitt. Nicht nur das vorläufige Ende des Studienheims und der Schule waren zu beklagen, mit dem Verkauf des Hauses an die Stadt kam es noch zu einem viel bedeutenderen Ereignis. Verkauft wurde, um das Haus vor dem Zugriff der Nazis zu retten und den Verbleib der Brüder zu garantieren. Dabei muß besonders das zuvorkommende Verhalten der städtischen Behörden erwähnt werden. Von diesen kam die Initiative und die rasche Regelung der nötigen Maßnahmen. Auf diese Weise war nicht nur das Verbleiben der Brüder geregelt, das Haus konnte auch weiterhin als eine wichtige Durchgangsstation und Kontaktstelle für viele Brüder, die als Soldaten auf Heimaturlaub waren, dienen. Mit dem Auszug der letzten Schüler wurde nun Raum geschaffen für ca. 200 französische Kriegsgefangene, die in Betrieben der Stadt arbeiteten und bis 1945 blieben. Auch die Produktion von Biphosphat mußte 1943 eingestellt werden, bald darauf auch die Arquebusefabrikation. Man hatte aber durch eine reichliche Reserve vorgesorgt. Mit Glück konnte das Haus den großen Fliegerangriff am 6. November 1944 überstehen, wobei ein Zehntel der Stadt zerstört wurde. Das Kriegsende brachte zunächst einige weitere Zweckentfremdungen. 14 Tage diente das Haus als Ausweichstelle für das Finanzamt. 1946 wurden die Räume von der britischen Besatzungsmacht in Beschlag genommen. Mit Entschlossenheit ging man aber an eine Wiederaufnahme der eigentlichen Bestimmung nach den unruhigen Zeiten, ein Neuanfang war in Sicht.

Vom Studienheim zur Maristenschule

Der 30. April 1947 brachte endlich wieder junge Menschen ins Haus, die schulisch und erzieherisch betreut werden sollten. Es waren die Schüler und Studenten, die aus ostdeutschen Gebieten vertrieben worden waren. Herr Pfarrer Dr. Tillmann hatte sie gesammelt und ihnen hier eine Bleibe verschafft. Im gleichen Jahr wurde das Haus auch wieder von der Stadt zurückgekauft. 1950 übernahmen die Maristen schließlich auch wieder die Leitung des Internats, da Dr. Tillmann aus finanziellen Gründen eine neue Lösung suchen mußte. Seit 1952, dem Jahr, in dem Frater Johannes Bein die Leitung übernahm, begann man wegen der Überbelegung einen Neubau zu planen.

Die ersten Verhandlungen zur Gründung einer eigenen Realschule wurden im November 1953 zwischen der Ordensleitung der deutschen Maristenprovinz und dem Bistum Münster aufgenommen. Schon bald wurde ein konkretes Ergebnis erzielt: Ostern 1954 sollte mit der ersten Klasse der Schulbetrieb aufgenommen werden. Bei den Verhandlungen wirkten auch die Pastoren von St. Peter und St. Paul sowie der Verlagsdirektor Dr. Bitter mit. Nach der offiziellen Zustimmung durch die Regierung konnte am 27. April 1954 nach vollzogener Aufnahmeprüfung mit 57 Jungen die neue Realschule den Unterricht beginnen. Da die Schülerzahl schnell zunahm, wurde ein Neubau immer dringender. Am 2. November begannen die Baumaßnahmen, und am 20. Dezember erfolgte die Grundsteinlegung unter Anwesenheit des Oberbürgermeisters Auge. Den letzten Hammerschlag aber durfte der jüngste Heimschüler ausführen, wie die Hauschronik vermerkt. Schon am 22. Mai konnte das Richtfest erfolgen. Inzwischen herrschte im Altbau große Raumnot. 176 Schüler wurden im neuen Schuljahr dort unterrichtet. Erst die endgültige Eröffnung des Schulbetriebes am 9. Januar 1957 im neuen Gebäude brachte Abhilfe. Bis zur Einweihung am 9. April durch Bischof Michael Keller mußten noch viele Behinderungen durch Handwerker in Kauf genommen werden. Die Einweihung wurde miteinem feierlichen Pontifikalgottesdienst in der Pauluskirche begangen. Das wichtigste Ereignis nach der Gründung 1914 fand einen würdigen Abschluß. Ein großes Ziel war erreicht. Als das neue Schuljahr 1957/58 am 25. April begann, war die Schülerzahl schon auf 266 angewachsen, unter ihnen befanden sich 100 Internatsschüler. Nach ständiger Zunahme der Schülerzahlen brachte das Schuljahr 1959/60 mit 385 Schülern, die auf 11 Klassen verteilt waren, endlich den Unterricht von der 5. bis zur 10. Klasse. Dies hatte auch einen weiteren Ausbau zur Folge, indem man eine Aufstockung des Klassentraktes vornahm. Dazu kam im gleichen Jahr die Einrichtung des Sportplatzes. Dabei wurde ein Teil der Vorbereitungsarbeiten von den Internatsschülern durchgeführt, um die Kosten niedrig zu halten.

Am 9. Januar 1960, genau 3 Jahre nach Inbetriebnahme der neuen Schule, konnte der Unterricht in den 4 neuen Klassenräumen aufgenommen werden. Am 19. März 1960 wurden zum ersten Mal Abschlußzeugnisse an 40 Schüler ausgegeben. Zum vollen Ausbau der Schule fehlte aber immer noch eine Sporthalle. Am 18. April 1962 wurde der Bau endlich in Angriff genommen. Die Einweihung erfolgte am 27. September 1963 im Beisein des Oberbürgermeisters, der die Maristenschule bei dieser Gelegenheit als die ,,modernste Schule der Stadt" bezeichnete. Eine zweite Ausbauphase, die sich von 1988 bis 1994 erstreckte, erbrachte den heutigen und wohl endgültigen Zustand der Schule. Die vielseitigen Baumaßnahmen beinhalteten die Renovierung der Turnhalle, des Fachklassentraktes und des Klassentraktes, sowie den Umbau des Verwaltungstraktes, nachdem das Internat inzwischen geschlossen worden war. Schließlich wurde auch ein Anbau für Mehrzweckräume, Musikraum und Schulküche errichtet, und mit der völligen Umgestaltung des Sportgeländes und der Neugestaltung des Schulhofes kamen diese Baumaßnahmen zum Abschluß. Die Maristenschule hat somit ihr besonderes Gesichterhalten: modern, ansprechend, zukunftweisend.

Im gegenwärtigen Schuljahr werden 425 Schüler in 14 Klassen unterrichtet. Das Schuljahr 1992/93 brachten ach den vielen Baumaßnahmen, die das äußere Erscheinungsbild der Schule entscheidend prägten, einen Einschnitt, der die innere Struktur ebenso entscheidend veränderte: die Aufnahme von Mädchen.

Das alte Konvikt, eine Ausbildungsstätte für Missionslehrer, hat sich zu einer markanten und modernen Schule entwickelt, die in der Schullandschaft von Recklinghausen und darüber hinaus einen eigenständigen und unverwechselbaren Platz einnimmt. Diese Tatsache wird durch stets ansteigende Anmeldezahlen deutlich bestätigt.

Auch das alte Konviktsgebäude fand seit 1993 eine neue Bestimmung. Außen unverändert und so weiterhin einen besonderen architektonischen Schwerpunkt in der Hertener Straße bildend, wird es von einem neuen Besitzer innen völlig neu gestaltet und zu einer modernen Wohnanlage ausgebaut. Die Maristen haben sich nach fast 80 Jahren daraus zurickgezogen und in einem neuen Brüderwohnheim eine Bleibe gefunden. Eine entscheidende Voraussetzung für diese beeindruckende Entwicklung der Schule war immer die wohlwollende und großzügige Unterstützung durch das Bistum Münster, dem am Schluß dieses historischen Überblicks unser besonderer Dank ausgesprochen werden soll.

F. Augustin Hendlmeier

 

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